Es gibt alles und alles ist sehr appetitlich angerichtet.




Es gibt alles und alles ist sehr appetitlich angerichtet.




Wir probierten nach fast 25 Jahren noch einmal Austern. Alles passte: Die Stimmung, das Ambiente und eine Flasche Weißwein.

Auf dem Weg nach Santiago de Compostela kommen viele Pilgerer hier vorbei. Stempel gibt es auch in dieser kleinen Kapelle.

Die Menschen in der Provinz La Rioja leben vorwiegend vom Weinanbau. Die Landschaft ist leicht hügelig und überall wird Wein angebaut. Jetzt gerade ist Weinlese. In zahlreichen Bodegas wird der Wein angeboten. Eine davon hat sich besonders hervorgetan:

Wenn die Sonne untergegangen ist und es angenehm kühl wird, erwacht das Leben:

Bardenas Reales ist eine Halbwüste in der Kommune Navarra. Mit den Felsformationen erinnerte es uns ein wenig an das Monument Valley in den USA.


In den französischen und spanischen Pyrenäen waren wir insgesamt 6 Tage. Wir sind viel gewandert.



Die schönste, aber auch anstrengendste Wanderung führte zu einem Hochplateau auf 2600 m im Nationalpark Monte Perdido (Nordseite).
Die 5 Stunden hoch und 3 Stunden wieder herunter hatten es im steilen Gelände und bei ungewöhnlich heißen Temperaturen in sich. Das Bier in der Berghütte schmeckte uns dann aber besonders gut.


Die Jesuiten haben zu Beginn des 17.Jahrhunderts die älteste Universität Argentiniens in Cordoba gegründet. Die „Manzana Jesuitica“ ist ein Gebäudekomplex bestehend aus Universität, Kirche, Schule und Wohnräumen.

Neben der Kirche war die alte Universitätsbibliothek mit einer kartografischen Sammlung für uns interessant. Hier gab es Karten von Europa aus dem Jahr 1561 zu sehen und Karten, wo der Amazonas noch bis Patagonien reichte. Zur Finanzierung ihrer Tätigkeit erwarben die Jesuiten 5 Landgüter (Estanzias) in der Umgebung von Cordoba.




Hier arbeiteten Einheimische, die von den Mönchen zum Christentum bekehrt werden sollten. Sie betrieben Landwirtschaft, Viehzucht, machten Wein und stellten Textilien her. Im Jahr 2000 wurde die „Manzana Jesuitica“ und die die Estancias zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Der Erhalt der Anlagen ist aufwändig und kostet viel Geld, was wohl nicht immer vorhanden ist. Verwunderlich für uns war deshalb auch, dass für die Besichtigung kein Eintritt erhoben wurde.

Cordoba ist die zweitgrößte Stadt Argentiniens und die Universitätsstadt des Landes. Alle touristischen Sehenswürdigkeiten kann man erlaufen. Es gibt viele schöne Bauten aus der Kolonialzeit, unzählige Kirchen, schöne Plätze, Parks und Museen.


Am Mittwoch ist der Eintritt frei! Wir haben 3 Museen geschafft: 2 Kunstmuseen und eine Fotoausstellung.


Nach so vielen Eindrücken kann man sich in dem 17 Hektar großen Sarmiento-Park inmitten der Stadt erholen und einen Mate-Tee trinken. Wir entschieden uns aber für die „Happy Hour“ in einer der vielen Bars und Kneipen der Stadt. 2 halbe Liter Bier kosteten 5000 Peso also umgerechnet etwa 3,70 €.
Fiambala klingt nicht nur gut, sondern dieser kleine Ort in der Wüste aus Steinen und Sand ist eine Oase der Erholung. Aus einer Felsenschlucht oberhalb des Ortes sprudelt nämlich 51°C heißes Wasser und fließt durch natürliche Becken bis es sich beim letzten auf 37°C abgekühlt hat. Man hat die Möglichkeit, sich ab 8 Uhr, 14 Uhr oder 20 Uhr für 5 Stunden „kochen“ zu lassen. Noch im Dunkeln fuhren wir die 15 Kilometer bergauf und standen zur Verwunderung der Eingangskontrolle samt seiner beiden Hunde schon 10 Minuten vor der Zeit an der Schranke.

Die erste Viertelstunde hatten wir das gesamte Bad für uns allein.



Pünktlich um 13 Uhr wurden alle Besucher aufgefordert, das Bad zu verlassen.
Wir kennen und mögen Quilmes-Bier

und wissen, dass es in Buenos Aires ein Stadtviertel Quilmes gibt. Aber dass die Quilmes die letzten Ureinwohner im Calchaquistal waren, die gegen die Spanier kämpften und 1665 endgültig den Kampf verloren, erfuhren wir, als wir die Ruinen von Quilmes besichtigten.

2000 Stammesmitglieder wurden gefangen genommen und nach Quilmes deportiert. Den 1200 Kilometer langen Marsch überlebten nur ca. 400 von ihnen. Die Quilmes waren sozial und wirtschaftlich sehr gut organisiert. Die Siedlung, aus dem 10.Jahrhundert, die terrassenförmig angelegt ist, sieht ein bisschen aus wie die Inkasiedlung am Machu Picchu.

Zu Hochzeiten lebten hier ca. 4000 Menschen. Sie kämpften gegen die Inkas und verloren gegen die spanischen Eroberer. Heute leben einige Nachkommen der Quilmes im Bereich der archäologischen Stätte.