Jeder genießt das Meer und den Strand auf seine Weise:




Wir sind keine Fans vom tagelangem Herumliegen am Strand. Dazu ist es im Moment auch noch ein bisschen zu kalt. Aber für einen ausgiebigen Strandspaziergang sind wir jederzeit zu haben.

Jeder genießt das Meer und den Strand auf seine Weise:




Wir sind keine Fans vom tagelangem Herumliegen am Strand. Dazu ist es im Moment auch noch ein bisschen zu kalt. Aber für einen ausgiebigen Strandspaziergang sind wir jederzeit zu haben.

It’s America! Wir haben sie jetzt alle gesehen:
1. Die ältesten Bäume der Welt sind ca. 4000 Jahre alt und stehen im Ancient Bristlecone Pine Forest nahe Bishop, Kalifornien.

Wir sind gewandert und nicht den Scenic Drive entlang gefahren! Am Tag vorher haben wir Florin getroffen. Er stammt aus Sibiu (Hermannstadt) und ist heute Lehrer in Los Angeles: „Das müsst ihr unbedingt gesehen haben!“.

2. Die Dicken mit der größten Biomasse stehen im Sequoia NP und im Kings-Canyon. Sie werden ca. 2000 Jahre alt und „nur“ 80 Meter hoch.


3. Die höchsten Bäume der Welt stehen küstennah in Nordkalifornien. Sie werden über 100 m hoch. Die Wälder sind riesig!

Durch ihre weit ausgetreckten Wurzeln sind sie sehr widerstandsfähig gegenüber starken Winden und starken Wasserströmungen.


russisch vor.

Es gab, man glaubt es nicht, bis 1841 russische Siedler in Kalifornien. Das Ziel der Russen war weniger die Eroberung des amerikanischen Westens, sondern mehr die Versorgung der russischen Kolonien in Alaska vor allem mit Lebensmitteln und allem Notwendigen sicherzustellen. So wurde um 1810 Fort Ross gebaut.

Die Kanonen dienten der Verteidigung gegen die Spanier und wurden nie auf die indigene Bevölkerung abgefeuert.
und auch die sind einmal um. Wir brauchten frisches Motoröl und fuhren ohne Termin zum „Premier Oil Change“ in Eureka, Kalifornien.

Den Amarok kennt hier niemand und auch nicht die VW Norm 50700. Aber trotzdem wurde uns sehr schnell und professionell geholfen. Das vorgeschlagene vollsynthetische Öl machten wir schnell auf der Liste der zugelassenen Öle ausfindig. Nächste Frage: „Wieviel Öl muss rein?“, unsere Antwort: „Ja wissen wir auch nicht, 2 Gallonen?“. Kraftstoff-, Luft- und Ölfilter hatten wir selbst dabei.

Und jetzt kommt es: bezahlt haben wir umgerechnet nur knapp 150 €, inklusive 8 Liter Öl, Scheibenreinigung, alle Filter wechseln, Türscharniere abschmieren, Reifendruck prüfen und Luft aufpumpen.
Thank you! Einziger Wermutstropfen, das Auto will immer noch einen Ölwechsel…
In Sausalito, einem Vorort von San Francisco, parkten wir unser WoMo für 2 Nächte und mieteten uns Fahrräder für die Weiterfahrt. Zunächst fuhren wir über die Golden Gate Bridge und weiter in Richtung Altstadt. Die Abarbeitung der Top 10 Attraktionen verfehlten wir nur knapp:








San Francisco ist auf Grund seiner Geschichte eine Multikulti-Stadt. Es wechseln sich Hochhäuser und kleinere Gebäude ab. Erst in den 70er Jahren beschloss die Stadtverwaltung auch Wolkenkratzer zu genehmigen, denn der Respekt vor drohenden Erdbeben war sehr groß.
Nicht Los Angeles, nicht San Diego und auch nicht San Francisco, sondern das viel kleinere Sacramento. Und nein, Arnold Schwarzenegger ist hier nicht mehr Gouverneur, schon seit 2011 nicht mehr! Wir empfanden Sacramento als sehr beschaulich. Es gibt viele Parks mit sehr alten Bäumen, die wie in einem botanischen Garten mit Schildern beschriftet sind.

Der Regierungssitz, das Weiße Haus, ähnelt sehr dem in Washington.

Eine weitere Touristenattraktion ist die Towerbridge. Diese hat sehr wenig Ähnlichkeit mit der Brücke in London.

In der Downtown hat man die alten Holzgehwege erhalten, sehr authentisch!

Diese Mal hatten wir auch keine Parkplatzprobleme, wie in Las Vegas. Eine gute Vorbereitung ist eben alles!
Unser Zeltplatzgastgeber kann ein paar Worte deutsch. Wir verstanden dreimal „Max Schmidt“ und guckten wohl etwas doof. Daraufhin die Frage: „Ja, was heißt bei euch, it doesn’t matter?“.
Unsere Antwort: „Das macht doch nix“. Und so war die Verständigung gesichert.
Das kommt in Kalifornien, auf Grund der Trockenheit (Stichwort: Klimawandel) und der starken Winde, häufig vor. Auf unserer Wanderung im Sequoia Nationalpark, sahen wir sehr viel verbranntes Gelände und es roch auch noch „sehr brenzlig“.

Im Gespräch mit einer jungen Rangerin erfuhren wir, dass es hier im September 2021 gebrannt hat. Unvorstellbar ist die Geschwindigkeit, mit der sich so ein Feuer ausbreitet. Brannten am ersten Tag ca. 300 ha, waren es am dritten Tag schon 2500 ha! Für die Natur ist es natürlich erst einmal ein großer Verlust. Aber schon im ersten Frühjahr nach dem Brand, findet man an den völlig verkohlten Büschen viele junge Triebe.

Viele Samen überleben solche Feuer und werden demnächst austreiben.
Einige der über 2000 Jahre alten Bäume haben sicher schon mehr als ein Feuer überstanden.

Im Februar und März verbrennen die Waldarbeiter die aufgesammelten Kleinholzhaufen mitten im Wald.

Natürlich wird man vorgewarnt und es wird darauf hingewiesen, dass man nicht die Feuerwehr rufen soll. Die ist ja schon da. Wie man Luft zum Atmen bekommt, stand nicht auf dem Aushang!

Da alle Straßen über die Sierra Nevada wegen des Winters gesperrt sind, umfahren wir den Gebirgszug, vom Death Valley kommend, südlich. Der höchste Gipfel hier ist der Mt. Whitney mit 4421 m Höhe. Entsprechend ansprucksvoll sind die Gebirgsstraßen. Als es, nach der Passüberquerung, wieder abwärts ging, veränderte sich die Landschaft schlagartig. Grüne sanfte Hänge, rauschende Gebirgsbäche bestimmten das Bild

und im Tal nahe Bakersfield, sahen wir Zitrus- und Apfelsinenplantagen so weit das Auge reicht.

In Arizona und Utah hatten wir wiederholt allen möglichen Leuten erzählt, wie schön es in Deutschland ist, alles ist grün und man kann bedenkenlos aus jedem Wasserhahn trinken. Nach 9 Wochen in der Wüste hatten wir das selbst wohl ein bisschen vergessen und wurden wir beim Anblick von so viel Grün ganz wunderlich und fotografierten Gras, Blumen und Büsche.

Der Amerikaner würde sagen: beautiful, nice, wonderful, amazing, unbelievable oder very pretty.
unserer Reise angelangt, besser am tiefsten Punkt. Der liegt in Nordamerika ca. 82 m unter dem Meeresspiegel im Death Valley, dem Tal des Todes in Kalifornien. Im Februar ist es hier ganz angenehm mit Mittagstemperaturen um 25°C. Im Sommer herrscht eine unglaubliche Hitze mit bis zu 50°C.

Wir waren zwar noch nicht dort, aber so stellen wir uns die Landschaft auf dem Mond vor, natürlich ein paar Grad kälter.

Das Salz bildet schöne Kristalle.


Es gibt auch mehrere Vulkane. Dieser hier ist vor Kurzem (vor ein paar hundert Jahren) ausgebrochen.
