Unser Nomadenleben geht zu Ende

Das ist natürlich nicht ganz korrekt, denn richtige Nomaden ziehen umher, um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen (z.B. Futter für ihre Tiere zu finden). Wir sind 4 Wochen durch Costa Rica und Panama gezogen, um Land und Leute kennen zu lernen. Dabei haben wir sehr viele schöne und auch sehr unterschiedliche Erlebnisse gehabt: Von ganz einsam am Strand, oder auf langen Wanderungen im Regenwald, bis hin zum Familienanschluss mit gemeinsamer Küche geht das Spektrum. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, wir haben viel gelernt und wir freuen uns sehr auf zu Hause, auf trockene Kleidung, gut riechende Betten, alle Sachen liegen sofort auffindbar an ihrem Fleck, auf unsere Familie und Freunde, …

In reichlich 2 Stunden startet unser ca. 12-stündiger Flug in Richtung Frankfurt.

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Vulkan Irazú in Cartago, Costa Rica

Der Irazú ist mit 3432 m der höchste Vulkan Costa Ricas:

Zuletzt ausgebrochen ist er im Jahr 1963. Die umliegenden Felder sind durch die ausgestoßene Lava und die Asche sehr fruchtbar und es wird gepflanzt und geerntet „was das Zeug hält“. Bei gutem Wetter soll man von hier sowohl den Pazifik als auch die Karibik sehen können. Im Moment ist hier Regenzeit und wir waren froh, den Kratersee sehen zu können:

Auf der Fahrt nach oben regnete es und wir haben ein paar Wolken durchquert!

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Die Stadt Cartago

Auf dem Rückweg vom Vulkan Irazu statteten wir der ehemaligen Haupstadt von Costa Rica (bis 1823) einen Kurzbesuch ab und besuchten die Ruinen:

Ich habe die Wache persönlich begrüßt!

Cartago wurde durch mehrere Erdbeben (1822, 1841 und 1910) fast vollständig zerstört. Nach dem Beben von 1910 wurde die Kirche als Ruine belassen und im Inneren befindet sich seitdem ein sehr schöner Garten:

Zur Basilica pilgern jedes Jahr am 2.August zehntausende Gläubige:

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Das „Monumento Nacional Guayabo“

ist die größte Ausgrabungsstätte und ein bedeutendes Kulturdenkmal in Costa Rica. Es befindet sich in der Provinz Cartago an den Hängen des Vulkans Turrialba, 19 Kilometer von der gleichnamigen Stadt entfernt. Begrüßt wurden wir vom Jaguar und vom Krokodil:

Es wird vermutet, dass es sich hier um eine präkolumbianische Stadt handelt, die zwischen 1000 vor und 1400 nach dem Beginn unserer Zeitrechnung besiedelt war. Die ober- und unterirdischen Wasserleitungen funktionieren heute noch!

Im Vordergrund sind die Fundamente des Hauses vom Stammesanführer zu sehen (Durchmesser ca. 30 m, die Höhe soll auch etwa 30 m betragen haben)

Nur ein kleiner Teil der Straßen wurden bisher ausgegraben. Die vielen bearbeiteten Steine und Platten zeugen von einer hoch entwickelten Kenntnis im Bauwesen.

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Unser Haus, unser Wachhund, unsere Haustiere…

Unser Haus liegt mitten in einer Kaffeeplantage. Wenn man die Dusche anmacht (die Verkabelung will niemand sehen…), wird das Licht dunkler, aber das Wasser ist schön warm!
Unser Wachhund ( perro guardián ) ist beeindruckend groß, aber fürchterlich müde!
Unsere Hausspinne ist 6 cm klein, wir gehen trotzdem nur ganz vorsichtig daran vorbei.
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Orosital – Mit dem Fahrrad unterwegs

Der Tag fing zunächst gar nicht so gut an, denn heute ist Montag. Alle Verleiher im Ort hatten am Morgen geschlossen. In einer Boutique erfuhren wir, dass das Fahrradgeschäft in der Nähe um 10:00 Uhr öffnen wird. 10:15 Uhr kam die Aushilfe und schloss den Laden auf. Der Monteur sprach nur Spanisch (wie immer). So haben wir alles Notwendige telefonisch mit dem Inhaber geregelt. 10:30 Uhr ging es los, vorbei an Kaffeeplantagen und einem Stausee. Wir besuchten die Ruinen von Ujarras:

Dann kam die alles entscheidende, sehr anspruchsvolle Bergetappe zum Aussichtspunkt (Mirador) von Ujarras, ein 3 km langer sehr steiler Anstieg.

Immer schön rechts bleiben, der Verfolger naht schon. Ich habe auch ein Stück geschoben.

Oben angekommen wurden wir mit einer herrlichen Aussicht, einer Portion Fisch aus dem Fluss und Bier belohnt.

In Paradiso haben wir schnell die Post (Correos) gefunden und los ging die Schussfahrt (nach San Remo) zurück in den Ort Orosi.

Jetzt pflegen wir unsere alten Knochen auf unserer Terasse.

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Naturschutz in Costa Rica

30 % der Fläche Costa Rica wurden zum Naturschutzgebiet erklärt. Darüber hinaus gibt es eine Menge privater Projekte, welche dem Schutz von Flora und Fauna gewidmet sind. Der grüne Ara ist extrem gefährdet. Weltweit gibt es nur noch ca. 1500 Vögel, 400 sind es in Costa Rica:

An den Hinterpfoten haben sie immer 3 Krallen, vorn 2 oder 3. Und damit kann man sich herrlich den Bauch kratzem. Nässe mögen sie nicht so, da werden sie noch langsamer.
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Unser Zeltplatz am Strand der Karibik

Unseren Zeltplatz in Playa Uva konnten wir erst nach Einbruch der Dunkelheit beziehen, da er bis dahin von Tagestouristen belegt war (da Wochenende). Wir hatten den Sonnenuntergang „bebadet“ uns so bin ich barfuß mit naßer Badehose vorgefahren. Auf dem Weg zum Zeltplatz wurde ich aber gebeten, ein stecken gebliebenes Auto aus dem Sand zu ziehen. Dunkel war es, eng war es, aber wir haben es geschafft, ganz ohne reden!

Wir stehen gerade, erste Vorraussetzung, dass wir nachts nicht übereinander rollen.

Wir standen unter Palmen und einem Baum mit Ninofrüchten, angeblich der gesundesten Frucht der Welt. Nur essen kann man diese nicht, da sie widerlich stinken. Für medizinische Zwecke werden die Früchte aber verwendet.

Kein Tier vergreift sich daran.
Wir haben eine Machete und so haben wir die Kokosnuss selber geöffnet und das Kokoswasser ausgetrunken.
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Unsere Schokocreme

vergrößert unseren ökologischen Fußabdruck erheblich.

Sie kommt aus Deutschland! Nutella hatten wir beim Kauf, wegen des enthaltenen Palmöls, bewußt abgewählt. Flüge sind ganz schlecht für das Klima, aber wenn man länger bleibt, kann man den CO2 Ausstoß auf mehr Tage umlegen. Das ist relativ weniger schlimm.

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Grenze zwischen Panama und Costa Rica (an der Karibikküste)

Das ist sie, die Grenzbrücke über den Sixaolafluss:

Der Grenübergang wird fast ausschließlich von Touristen und riesigen Bananen-LKW’s benutzt. Der Grenzübertritt gestaltete sich auch um einiges einfacher als bei der Einreise. Wir hatten keine 1 Dollarnoten in der Tasche und haben gleich die nächst größere 5 Dollarnote „verschenkt“…

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