Auf dem Weg nach Ungarn (ca. 850 km) benötigt man 3 verschiedene Währungen und zahlt dreimal Autobahnmaut (nicht zu wenig). Der Euro wird gern akzeptiert, schließlich fällt dann jedes Mal eine kleine “Umtauschgebühr” an. Aber das ist alles nicht so schlimm, denn geht man in Ungarn zum Bankautomaten, ist man sogleich Millionär!
Der ungarische Forint (HUF) wird glaube ich 1:1 in Lira getauscht.
Leider haben wir nur noch ein einziges Gummibärchen, welches wir uns dann auf der Fahrt nach Budapest wohl teilen müssen.
Als Zwischenziel haben wir Telč (deutsch Teltsch) eine mährische Stadt in Tschechien ausgewählt, deren Innenstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Telč hat nur etwa 5000 Einwohner ist aber sehenswert. Italienische Baumeister haben um 1600 die Innenstadt im Stil der Renaissance gestaltet.
Auf dem Campingplatz mit Strandbad gab es verschiedene Sorten tschechisches Bier vom Fass und Forelle vom Grill.
Fährt man von Südtirol kommend gleich nach dem Brennerpass von der Autobahn ab, gelangt man nach wenigen Kilometern Fahrt nach Trins im Gschnitztal. Vom Gschnitztal aus kann man sehr schön die Stubaier Alpen (mit Zuckerhütl, Habicht, Serles auch Waldrastspitze) bewundern. Wir haben uns für eine kleine Wanderung (18 km) entschieden. Erster Anlaufpunkt war die Jausenstation “Pumafalle”. 11:20 Uhr verlangten wir 2 große Bier, der Wirt meinte “zu früh”. Bier haben wir zum Glück aber bekommen. Nächste Frage unsererseits “Was ist das für ein komischer Name – Pumafalle?”. Kurze Antwort: “Seite 3”. Dort stand sinngemäß: Der vorherige Wirt hatte eine Auseinandersetzung mit einem Gast. Sein zerkratztes Gesicht hat er dann mit dem Überfall eines Pumas beim Wasserholen an der Quelle erklärt.
Holzkunst 1Holzkunst 2Holzkunst 3Kristalle 1Kristalle 2AlpakaHolzhütte am Wegesrand
Auf dem Rückweg hatten wir es sehr eilig, denn wir wussten: Warme Küche nur bis 17:30 Uhr. Das Essen schmeckte vorzüglich und wir lobten den Wirt entsprechend ausgiebig. Antwort: “Ja das beste Essen im Tal gibt es bei mir.”
Zum Jahresbeginn machten wir einen Ausflug dorthin. Leider war kaum Schnee zu finden und auf den Skipisten lag hart gefrorener Kunstschnee aus der Schneekanone. Abseits der Pisten dominierten die Farben braun und grün. Hier gut zu sehen:
Das ist wohlbemerkt nicht die Talstation sondern die Mittelstation!
Unsere Familien-Kopfbedeckungen (selbst gehäkelt) und Hasilein (man beachte bitte unbedingt die gelben Skihosen) bringen wenigstens etwas Farbe ins Spiel.
Hasilein am Schneehasenlift
Spaß gemacht hat es uns trotzdem. Der Hauskater Rudi stand schon am zweiten Abend vor der Haustür und forderte laut schreiend um Einlass in unsere Ferienwohnung.
Rudi war vollkommen tiefenentspannt. Nur wenn sich die Kühlschranktür öffnete, kam Hektik auf. Katzen sind normalerweise geruchsneutral, Rudi verbrachte aber die meiste Zeit im Kuhstall und roch deshalb sehr angenehm nach Landluft…
Wir verbrachten die letzten Tage unserer Rundreise in Nova Scotia. Mitte September waren wir hier gestartet. Jetzt ist Hauptsaison und man trifft überall eine Menge Leute. Der Sommer hat aber auch seine Vorteile: alle Campingplätze sind geöffnet, man bekommt überall Wasser und kann problemlos das Schmutzwasser aus dem Camper entsorgen.
Leuchttürme, Fischerboote und Hummerfallen sind an Ort und Stelle, aber es ist keine Hummerfangsaison. Trotzdem haben wir auf einem Fischerboot für ein paar Stunden angeheuert.
Die Asiatin vor uns hat schon vormittags 100 ml vom feinstem Rum getrunken, auf Ex!
Der Korb kommt rein,und es saßen 2 Hummer in der Falle!
Man kann zwischen männlichen und weiblichen Tieren unterscheiden. Alles was Eier unter dem Schwanz kleben hat und nicht das vorgegebene Mindestmaß besitzt, geht sofort wieder ins Meer zurück.
Zurück in den Hafen ging es mit Livemusik vom Skipper.
bezeichnet sich selbst als “Dein lokaler alter Landladen”.
Zum Laden gehört immer ein Restaurant.
Bevor man dort rein darf, muss man erst einmal 15 Minuten auf den nächsten freien Tisch warten. Das gehört zum Konzept. Jetzt hat man richtig Zeit für den Einkauf. Im Laden bekommt man alles und nichts: Schallplatten, Postkarten, Möbel und “Trödel” aller Art.
Da wir nicht gefrühstückt hatten, knurrte uns, nach den ganzen Parkplatzproblemen, der Magen. “Cracker Barrel” wollten wir immer schon einmal ausprobieren. Das Essen war gut, preiswert und vor allem die Portionen riesig. Das heißt für uns, gehen wir zu “Cracker Barrel” brauchen wir nur eine Mahlzeit am Tag. Das schont die Reisekasse… Kleiner positiver Nebeneffekt: Auf dem Parkplatz kann man mit dem Wohnmobil kostenlos übernachten.