Ski und Snowboard – unbelievable

Es gibt genau 4 Lifte in Grand Targhee, aber endlose Möglichkeiten abzufahren. Die Pisten sind breit, gut präpariert oder vollkommen naturbelassen, steil oder flacher, es gibt enge Rinnen und Bäume sind ungedingt zu beachten. Dazu scheint die Sonne von morgens an, was will man/frau mehr? Einen solch schönen Tag haben wir seit langem nicht erlebt. Die Aussicht auf die umliegenden Berge war traumhaft schön.

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Mittags gab es eine kleine Stärkung,

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abends eine etwas Größere:

P1040147_40dpiund zusätzlich Entspannung für die alten Knochen.

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Langlauf

P1040059_40dpi Es geht los,

P1040093_40dpi   aber nicht ohne Skikarte.

P1040062_40dpi   Geht gut!

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Es gibt viel Schnee!

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Ups…

Keine Zeit mehr zum Schreiben. Letzte Nacht habe ich 12 Stunden geschlafen!? Jetzt scheint die Sonne und wir müssen auf die Piste. Stichwort Sonne: Ich habe mich an der Rezeption über das schöne Wetter gefreut, da wurde ich von einer etwas unförmigen Amerikanerin ordentlich abgebügelt. „Sonne päh, 15 Zoll (Neuschnee) könnte sie brauchen“

Zur Geschichte – Grand Targhee

Wir waren gerade Abendbrot essen. Sabine isst inzwischen, ohne mit der Wimper zu zucken, Burger. Echt! Im Gastraum hingen interessante Fotografien aus alten Cowboyzeiten. In Wyoming war das Stammesgebiet der Schoschonen, Schwarzfußindianer, Nez Perce und Bannock. Der Ortsnamen Grand Targhee geht einerseits auf einen Stammesführer der Bannockidianer „Targhee“ und andererseits auf den „Grand Teton NP“ zurück. Targhee hat Frieden gestiftet zwischen den Siedlern und seinem Stamm und unterschrieb als einer der ersten Häuptlinge einen Vertrag mit der US Regierung.

Nach dem Essen gingen wir einmal durch den Ort. Das war schnell erledigt, ca. 3 Minuten. Also kein Stress, alles ganz entspannt. Den Whirlpool haben wir uns für morgen aufgespart.

Grand Targhee

Wir sind umgezogen und wohnen jetzt im Grand Targhee Resort – Wyoming direkt an der Skipiste. Am Grand Teton Pass sah die Welt noch ganz in Ordnung aus.

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Dann wurde es immer dunkler und es regnete die ganze Fahrt über. Bei der Ankunft in Targhee war es mehr Schnee als Regen, aber die Sicht war sehr schlecht.

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So liehen wir uns Schneeschnuhe aus und erkundeten die Gegend zu Fuß

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Am Wegesrand:

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Gut getarnt und doch entdeckt:

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Der Wetterbericht…

hat gelogen, oder es war ein Übersetzungsfehler von uns. Den ganzen Tag schien die Sonne. Auf dem Gipfel wehte das erste Mal kein Wind/Sturm. Was will man mehr? Wir sind von 9-12 Uhr ohne Pause gefahren und haben dann einen Fotostop auf dem Rendevouz Mountain eingelegt.

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Als Belohnung gab es Flammkuchen und Tomatensuppe ( 1 Weihenstephan – wheat beer – gebe ich zu) im Alpenhof. Morgen wechseln wir nach Grand Targhee. Dort gibt es den „besten Schnee“ in Nordamerika. Am Lift wird immer viel geredet und so haben wir erfahren, dass es in Utah, Montana und eigentlich nirgendwo vernünftig Schnee gibt. Die heutigen Verhältnisse erinnern an Ostern in den Alpen, ab Mittag sulziger Schnee ab Mittelstation.

Beef

Die besten Steaks gibt es hier:

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Nun ja, wir haben sie bisher nur hier ausprobiert. Sie waren auf den Punkt genau wie bestellt und nur unbedeutend billiger als 1 Million $ (20 % Trinkgeld inklusive).

Vorher haben wir den obligatorischen Pflichtgeocache gehoben, auch das ist erledigt…

Yellowstone NP im Winter

6.Februar: Abfahrt vom Hotel ist um 6:45 Uhr. Und das soll Urlaub sein? Die Berge ringsum im Mondschein. Auf der Fahrt zum Südtor des ältesten Nationalparks der Welt (seit 1872) geht die Sonne auf. Der Anblick der Berge erscheint eher wie ein Gemälde, vollkommen surreal. Die Stimmung wechselt im Sekundentakt. Wow…

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Am Zielort, einer Ranch am Rande des NP, gab es Frühstück. Dann wurden wir erst einmal eingekleidet: Motorradkombi, warme Stiefel und Helm gehören zur Ausstattung. Die Erklärung des Schneemobils ist kurz: rechts ist der Gashebel und links ist die Bremse. Aufsitzen, Motor anlassen und los geht die Fahrt durch den verschneiten Park. Von verhaltenem Tempo ist nichts zu spüren, teilweise sind wir mit 45 bis 50 Meilen pro Stunde (ca. 80 km/h?) gefahren. Sabine nahm es gelassen und hat die Ausblicke sehr genossen.  Wir hatten „nur“ die Ski Doos mit kleinem Motor (600 ccm, wie ein Trabant), die Beschleunigung war aber schon etwas anders, und geradeaus fährt das Ding auch nicht unbedingt…

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Das Ziel war der Old Faithful Geysier (der alte Getreue) in ca. 40 Meilen Entfernung.

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An besonders schönen Stellen hielten wir an und fotografierten wie wild und genossen die Stille! Mit dem Ski den Park zu erkunden, wäre bestimmt sehr schön gewesen, eine Vorstellung von den Ausmaßen hätte uns das aber kaum gebracht. Am Ziellort gab es Lunch, amerikanisch. Jeder baut sich einen Burger, heiße Suppe, Kaffee, Wasser, Wurst, Fleisch, Schinken, Käse. Die Stärkung brauchten wir auch. Um 12:49 sollte die Eruption stattfinden, aber wir hatten Glück, der Nachbargeysier ist vorher ausgebrochen und hat Unmengen heißes Wasser in den Himmel befördert. Ein sehr eindruckvolles Spektakel für uns. Der „alte Getreue“ kam ein paar Minuten zu spät. Todd, unser Führer, hat uns spät bei Dunkelheit an unserem Hotel abgesetzt. Obwohl wir müde waren, haben wir uns noch in einer Bar unters Volk gemischt. Dort sind 8 Bildschirme das Minimum und auf allen läuft ein anderes Programm, meißt Sport. So haben wir den spektakulären Sturz von Body Miller sehen können. Na für uns hoffentlich Hals- und Beinbruch und nicht Ski heil, Bein kaputt.

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Die Gruppe bestand aus 2 Mexikanern, 3 Italieenern, 2 Deutschen (uns) und 5 Amerikanern. Die konnten 2 Sätze deutsch: „Was gibt es heute zum Mittagessen?“ und „Siehst du die Blonde?“. Wir hatten trotz einiger Sprachprobleme, riesigen Spaß miteinander!

Skifahren in den USA

14″ have fallen since yesterday with 10″ accumulating since our lifts closed. This will be a big day. Get out early and stay late. (Quelle: www.jacksonhole.com 04.02.2015)

Bedeutet auf gut deutsch: powder alert, Pulverschneealarm. Man trifft sich pünktlich vor 9 Uhr am Lift, und findet sich rechtzeitig in 4er-Gruppen: „You are two?“, „Yes“, „Where you are from?“, „We are from Germany“, „Oh, great…“. Es gibt einen Einweiser, der den Ansturm der Skifahrer regelt, wie ein Verkehrspolizist. Die Schneeverhältnisse waren traumhaft, die Sicht weniger. Heute einen Tag später, gab es Sonnenschein und es war traumhafte Sicht. Durch die hohen Temperaturen war der Schnee in den unteren Bereichen feucht. Es wurden auch keine „Liftpolizisten“ benötigt, da es keinen Andrang gab. So nahmen wir um 9 Uhr als allererste den Lift

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und fanden herrlich glatte Pisten vor.

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Insgesamt war vielleicht ein Viertel der Leute von gestern da. Schönwetterfahren ist nichts für urwüchsige Amerikaner.

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