Kategoriearchiv: Allgemeines

Urlaub ist so anstrengend…

Ich würde gern etwas über unseren Urlaub berichten, aber ich habe keine Zeit dafür. Wandern (Le Travers -> Le Gua sprich das einmal richtig aus), Baden im Fluss, Bier und Rotwein trinken, ein paar Emails lesen, 4 Gängemenü aufessen usw.

P1050239Immerhin gab es am Wegesrand ein paar Geocaches zu suchen und wir haben einige auch erfolgreich gefunden (z.B. between stones at ground level of the south-east side of the bridge, near a small evergreen oak)! Ich habe jede Ritze des Pfeilers mit der Taschenlampe abgesucht, ehrlich.

P1050215Bienenkörbe aus Kastanienholz:

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Die Kürbisse sind auch schon reif:

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Merle war hier…

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Wir auch! 3 Stunden im Esskastanienwald bergan,

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3 Stunden auf dem Kamm entlang und schließlich 3 endlose Stunden bergab. Ein typischer Eingehtag eben (wie immer). Am Ende hatten wir 24 Kilometer auf der Uhr und sind jetzt endlos kaputt. Das Abendessen hat den Energieverbrauch mehr als aufgefüllt und wir hatten einen Rotwein zum Käse, der kann kein Franzose gewesen sein (vielleicht brauchen wir aber auch einen kleinen Kredit um die Rechnung zu bezahlen).

Was ist das?

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Ein Besteckautomat! Immer wenn man unten eine Gabel, einen Löffel oder ein Messer entnimmt, fällt ein neues Besteckteil nach. Krass oder? Gefunden im:

CityWok_40dpiDas Essen hat vorzüglich geschmeckt…, aber es war Knoblauch in größeren Mengen enthalten. Man wird mich auf dem Rückflug wohl sehr mögen.

Langlauf

P1040059_40dpi Es geht los,

P1040093_40dpi   aber nicht ohne Skikarte.

P1040062_40dpi   Geht gut!

P1040081_40dpi  Viel_Schnee_40dpi

Es gibt viel Schnee!

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Ups…

Keine Zeit mehr zum Schreiben. Letzte Nacht habe ich 12 Stunden geschlafen!? Jetzt scheint die Sonne und wir müssen auf die Piste. Stichwort Sonne: Ich habe mich an der Rezeption über das schöne Wetter gefreut, da wurde ich von einer etwas unförmigen Amerikanerin ordentlich abgebügelt. „Sonne päh, 15 Zoll (Neuschnee) könnte sie brauchen“

Zur Geschichte – Grand Targhee

Wir waren gerade Abendbrot essen. Sabine isst inzwischen, ohne mit der Wimper zu zucken, Burger. Echt! Im Gastraum hingen interessante Fotografien aus alten Cowboyzeiten. In Wyoming war das Stammesgebiet der Schoschonen, Schwarzfußindianer, Nez Perce und Bannock. Der Ortsnamen Grand Targhee geht einerseits auf einen Stammesführer der Bannockidianer „Targhee“ und andererseits auf den „Grand Teton NP“ zurück. Targhee hat Frieden gestiftet zwischen den Siedlern und seinem Stamm und unterschrieb als einer der ersten Häuptlinge einen Vertrag mit der US Regierung.

Nach dem Essen gingen wir einmal durch den Ort. Das war schnell erledigt, ca. 3 Minuten. Also kein Stress, alles ganz entspannt. Den Whirlpool haben wir uns für morgen aufgespart.

Yellowstone NP im Winter

6.Februar: Abfahrt vom Hotel ist um 6:45 Uhr. Und das soll Urlaub sein? Die Berge ringsum im Mondschein. Auf der Fahrt zum Südtor des ältesten Nationalparks der Welt (seit 1872) geht die Sonne auf. Der Anblick der Berge erscheint eher wie ein Gemälde, vollkommen surreal. Die Stimmung wechselt im Sekundentakt. Wow…

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Am Zielort, einer Ranch am Rande des NP, gab es Frühstück. Dann wurden wir erst einmal eingekleidet: Motorradkombi, warme Stiefel und Helm gehören zur Ausstattung. Die Erklärung des Schneemobils ist kurz: rechts ist der Gashebel und links ist die Bremse. Aufsitzen, Motor anlassen und los geht die Fahrt durch den verschneiten Park. Von verhaltenem Tempo ist nichts zu spüren, teilweise sind wir mit 45 bis 50 Meilen pro Stunde (ca. 80 km/h?) gefahren. Sabine nahm es gelassen und hat die Ausblicke sehr genossen.  Wir hatten „nur“ die Ski Doos mit kleinem Motor (600 ccm, wie ein Trabant), die Beschleunigung war aber schon etwas anders, und geradeaus fährt das Ding auch nicht unbedingt…

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Das Ziel war der Old Faithful Geysier (der alte Getreue) in ca. 40 Meilen Entfernung.

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An besonders schönen Stellen hielten wir an und fotografierten wie wild und genossen die Stille! Mit dem Ski den Park zu erkunden, wäre bestimmt sehr schön gewesen, eine Vorstellung von den Ausmaßen hätte uns das aber kaum gebracht. Am Ziellort gab es Lunch, amerikanisch. Jeder baut sich einen Burger, heiße Suppe, Kaffee, Wasser, Wurst, Fleisch, Schinken, Käse. Die Stärkung brauchten wir auch. Um 12:49 sollte die Eruption stattfinden, aber wir hatten Glück, der Nachbargeysier ist vorher ausgebrochen und hat Unmengen heißes Wasser in den Himmel befördert. Ein sehr eindruckvolles Spektakel für uns. Der „alte Getreue“ kam ein paar Minuten zu spät. Todd, unser Führer, hat uns spät bei Dunkelheit an unserem Hotel abgesetzt. Obwohl wir müde waren, haben wir uns noch in einer Bar unters Volk gemischt. Dort sind 8 Bildschirme das Minimum und auf allen läuft ein anderes Programm, meißt Sport. So haben wir den spektakulären Sturz von Body Miller sehen können. Na für uns hoffentlich Hals- und Beinbruch und nicht Ski heil, Bein kaputt.

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Die Gruppe bestand aus 2 Mexikanern, 3 Italieenern, 2 Deutschen (uns) und 5 Amerikanern. Die konnten 2 Sätze deutsch: „Was gibt es heute zum Mittagessen?“ und „Siehst du die Blonde?“. Wir hatten trotz einiger Sprachprobleme, riesigen Spaß miteinander!