Kategoriearchiv: Allgemeines

Angeln, Klappe die 2.

Bis Mitternacht habe ich durchgehalten:

Immerhin einen V-Fisch (sehr selten) habe ich erwischt.

Bei den First Nations habe ich mir ein Kanu mit Original Paddel ausgeliehen, nichts.

Mhm, dann essen wir heute Abend wieder ein T-Bone Steak und Feuerkartoffeln…

Aber heute habe ich den ultimativen Tip bekommen, 4 Fliegen gekauft

(zum Angeln natürlich ihr Greenhörner) und morgen gibt es Fisch satt für die Familie!

Klondike Hwy. – Five Finger Rapids

Wir fuhren nüchtern über den Klondike Highway durch betrunkene Bäume:

zu den Five Finger Rapids. Die schiefen (betrunkenen) Bäume entstehen durch das Auftauen der oberen Schichten des Permafrostbodens im Sommer.

Die Stromschnellen „Five Finger Rapids“ sind so benannt, weil sie wie 5 Finger (Durchflüsse) im Fluß aussehen.

Hier mussten im Zeitalter des großen Goldrauschs im Jahr 1898 ff. alles Material und alle Goldsucher durch, die ihr Glück in den Goldfeldern des Klondike und den anderen Nebenflüssen des Yukonflusses versuchen wollten.

Die Schaufelraddampfer zogen sich per Winde flußaufwärts durch die uns zugewandte enge Stelle.Im Jahr 1906 wurde ein Felsen gesprengt und so die Durchfahrt um 6 m verbreitert. Trotzdem kam es immer wieder zu unliebsamen Zwischenfällen.

Keno City

Keno ist ein ehemaliges Bergarbeiterdorf. Es gibt eine Tankstelle (geschlossen),

ein Hotel,

ein Roadhaus (Bar). Der Inhaber sagte zu uns: „Alles was ich habe, seht ihr hier“ :

Weiterhin gibt es einen Dampfkessel (außer Betrieb) und eine Kirche:

Grüße vom Keno Hill Signpost (Wegweiser)

Wir sind auf über 2000 m Meereshöhe mit unserem Truck Camper gefahren.

Zum Dinner gibt es gefüllte Paprikaschoten und Reis. Vorm Fenster liegt Schnee.

Der Ausblick ist gigantisch und die Sonne steht um 22 Uhr noch ganz weit oben.

Wir hoffen, dass uns kein Auto entgegen kommt, wenn wir wieder hinunter fahren!

Karibu-Freitag

Wir sind von Tok (über den Taylor Hwy und den Top of the World Hwy) nach Dawson City gefahren. An der Grenze zwischen den USA und Kanada sahen wir Larry (http://www.paragonsofnature.com) mit einem Riesenstativ und einer schweren Kamera am Straßenrand stehen, Vollbremsung. Er erzählte uns: „Ja gestern  kamen hier hunderte Karibus den Hang herunter“. Wir suchten mit dem Fernglas und haben sie gefunden. Seht ihr sie, da ganz hinten? 

Mit Geduld und Spucke fängt man jede Mücke (und davon haben wir reichlich):

Wir sichteten mehrere Herden mit vielen hundert Tieren. Zu Fuß kamen wir ihnen ganz nah.

In den 1950ern betrug die Population über eine halbe Million Tiere und gang dann auf nur ca. 2000 Tiere zurück. Inzwischen hat hat sie sich erholt auf ca. 50000 Tiere.

Heute war „Moose“-Tag (Moose = weiblicher Elch)

Erst haben wir ein einzelnes „Moose“ im Tümpel beim Fressen entdeckt und fotografiert.

Später gelangen uns dann noch ein paar Schnappschüsse von Muttertieren mit ihren Kälbern. Bei denen muss man besonders vorsichtig sein. Fühlen sie sich bedroht,
donnern sie mit ihren Hufen gegen das Auto, oder auch gegen die Schienenbeine. Beides ist hinterher sehr ramponiert.

18.07.2018 Wanderung zu den Granite Tors (Granithügeln)

Wir sind 15 Meilen (23 km) gemeinsam mit Uli und Jackson gewandert.

Danach haben wir gemeinsam Bier getrunken, Salat geschnippelt und gekocht (Fisch mit Kartoffelbrei). Ein sehr schöner und kurzweiliger Abend mit vielen Gesprächen. Einschlafen war überhaupt kein Problem, geschätzt 1 m vor dem Bett schlief ich schon. Heute morgen hat uns Uli (eine Deutschamerikanerin) erzählt, dass es der Alkohol allein nicht gebracht hat und sie noch eine Schmerztablette nehmen musste.

Heute wurden dann die alten Knochen in den Chena Hot Springs gepflegt:

Ah herrlich, Entspannung pur und sooo hot.