Archiv des Monats: Juli 2018

Unser Schlafplatz

Da die Frage kam,  hier unser sehr komfortables Bett (mit Federbetten für kalte Nächte):

Eingebaut ist es in unser bescheidenes Auto:

420 PS, V8 Diesel, 5,2 t schwer, 4 m hoch, 7,5 m lang (auf der Fähre von Skagway nach Haines war es extrem eng, aber ich habe “voll cool” getan!):

Keine Bange der Verbrauch liegt unter 25 l  pro 100 km. Umweltfreundlich ist der auch (ehrlich) durch Verwendung von Adblue…

Unser erster Tag in Yukon

Auf dem Plan standen: Erkundung, Eingehtour und die Ergänzung unserer Ausrüstung. Whitehorse ist die Hauptstadt des Yukon und trotzdem nur ein kleiner Ort. So haben wir die Stadt sehr schnell erlaufen können und sind zu den Sehenswürdigkeiten aufgebrochen. Vorher haben wir uns erst noch bewaffnet:

Bärenspray (Pfefferspray). Sollte uns ein Schwarzbär oder Grizzly zu nah “auf den Pelz” rücken, werden wir uns verteidigen!

Jam Session im “98” Hotel Breakfast Club

Was macht so ein Stadtrundgang mit uns? Durstig, richtig. So haben wir uns nur auf ein Bier in o.g. Kneipe unter die Einheimischen gemischt. Unsere, noch nicht umgestellten Uhren zeigten da schon Frühstückszeit an. Yukon hat liegt in der Zeitzone UTC-8, also unter Berücksichtigung der Sommerzeit -9 Stunden gegenüber deutscher Zeit und Alaska sogar -10 Stunden. Es wurde kräftig musiziert (vielleicht irische Einflüsse), getanzt und getrunken.

Wir haben uns trotz Müdigkeit köstlich amüsiert und so wurde es “etwas” später (Sabine schläft immer noch – seit 10 Stunden!). Neben Kleidung der First Nation gibt es in der Kneipe wie man sieht einen Geldautomaten (CAD – kanadischeDollar!). Der Fernseher mit Sportsendungen ist obligatorisch, das kennen wir nicht anders.  

Bitte unbedingt beachten:

Ankunft in Whitehorse

Unsere Anreise verlief ganz ohne Zwischenfälle, haben auch keinen einzigen Tropfen Bier verschüttet! Stundenlang sahen wir beim Hinausschauen nur zugefrorene Flüsse, Berge Eis und Schnee!

Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, denn alle Dokumente waren vollständig und richtig ausgefüllt. An die maximalen Importmengen für hochprozentige Getränke haben wir uns genauestens gehalten (es hat aber auch niemand danach gefragt).

Für 2 Nächte haben wir Quartier im Westmark Hotel in Whitehorse bezogen. Eine Reisegruppe von Studiosus ist auch hier. Wir müssen also vorsichtig sein beim Lästern über andere Leute. Man(n) und Frau verstehen deutsch.

Um die alten Knochen nach der langen Anreise wieder in Gang zu bringen, sind wir ein Stück durch den Ort gelaufen. Unüblicherweise gibt es sogar gut ausgebaute Fuß- und Radwege. Na ja, Whitehorse ist eben ein Touristenort, klaro. Das Informationszentrum ist riesig und modern ausgestattet. So konnten wir  uns schnell und einfach mit ein paar Infoblättern für die nächsten Tage versorgen.

Ach ja. dem Yukon haben wir auch noch unseren Antrittsbesuch abgestattet:

Schönes, ganz klares und gar nicht so sehr kaltes Wasser!

Die Tradition verlangt es so

Das ist unser diesjähriges Rosengartenabschiedsbild. Die Anreise zum Frankfurter Flughafen mit dem Zug verlief problemlos. Beim Checkin von Condor standen Trauben von Menschen an. Elektronisches Einchecken ist für Flüge in die USA und Kanada nicht möglich, so hieß es warten. Zum Glück hatten wir genug Zeit.